Aus persönlichen Gründen finden wir derzeit kaum die Zeit Restaurants zu testen und so hat sich an dieser Liste in letzter Zeit nicht viel geändert.
Allerdings muss man auch sagen, dass viele Besucher unserer Seiten die KOSTENLOSEN Infos zwar gerne nutzen, aber kaum Reaktionen in Form von konstruktiver Kritik zurückkommt. Also schreiben Sie uns nach Ihrem Urlaub doch eine kurze Mail mit Ihren Erfahrungen - zum Beispiel über besuchte Restaurants.
Wir
gehen immer weniger in Restaurants essen. Die teilweise überzogenen
Preise, die Abzockermentalität vieler Gastronomen u.ä. schlechte
Erfahrungen machen manchmal wirklich keinen Spass mehr. Wir essen dann
doch lieber gemütlich in unserem eigenen Garten im Schatten der
Olivenbäume und geniessen die mediterrane Küche hausgemacht
Wenn wir wirklich mal in ein Restaurant gehen, ist es oft das Stars'N Bars für ein TexMex (ausserhalb der Saison sehr angenehm, in der Hochsaison aber viel zu lange Wartezeiten), das "La Chaumière" - meine Kantine, weil nicht weit weg vom Büro oder dann gleich hochwertige Restaurants wie z.B.
Alain LLorcas Resto mit Blick auf Saint Paul 
Christian Dufau's "Les Bacchanales" in Vence
Deshalb sind vielleicht die Kritiken der nachfolgenden Restaurants nicht ganz up to date
Empfohlene Restaurants zahlen NICHTS für diese Werbung ! Verrissene Restaurants sind selber schuld.
Bevor es losgeht, noch ein Hinweis : meiden Sie grundsätzlich die sogenannte Systemgastronomie wie BISTROT ROMAIN, PIZZAPAPA etc. Wir haben gerade das PIZZAPAPA auf der Cours Saleya ausprobiert, weil wir vor dem abendlichen Carnavalscorso noch schnell was essen wollten und keine Zeit für ein richtiges Resto blieb : vom Hinsetzen an dauerte es geschlagene 30 Minuten bis der Aperitif kam ( bei nicht mal halbvollem Restaurant ! ). Nur zwei Minuten später kam dann schon das Essen - eigentlich trinkt man einen Aperitif nicht auf ex aus, Freunde !! Die Pizza "Marco Polo" beispielsweise war mehr als lausig : zuwenig Salz im Teig, der Belag ein Witz und die Guacamole in der Mitte hatte eine Konsistenz von Tapetenkleister und einen seifigen Nachgeschmack.
So, jetzt aber zu den richtigen Restaurants :
Monaco
Grande Corniche
Cap d'Ail Eze
Beaulieu
Villefranche
Cap Ferrat Nizza St Laurent du Var Antibes Vence
eines der wohl bekanntesten Restaurants ist das
Stars'N'Bars
Tel
: 00377.97.97.95.95
welches sich am alten Hafen befindet. In den Vitrinen befinden sich "Souvenirs" bekannter Sport- oder Filmstars und an den Wänden hängen Motorräder oder F1 Autos. Die Karte besteht hauptsächlich aus Tex-Mex Gerichten sowie einigen internationalen Gerichten und Burger. Der Service ist typisch amerikanisch - aber man merkt halt doch, dass es keine professionellen Kellner sind.
Nachdem die Qualität der Küche eine zeitlang eher mittelmäßig war, scheint man sich Kritik (oder sinkende Umsatzzahlen ?!?) zu Herzen genommen zu haben. Man gab sich eine Zeitlang mehr Mühe bei der Präsentation der Teller und das Essen ("Texas Tower" und "Chi Chi Chalupas" als Hauptgänge und Pecan - Nuss - Kuchen mit Vanilleeis als Dessert) war von guter Qualität.
Nach mehrmaligen
Versuchen mit unterschiedlichsten Ergebnissen, können wir nun folgende
Empfehlung abgeben : aufgrund der Grösse der Terrasse (plus Lokal innendrin
Erdgeschoss, Empore und Club im ersten Stock) sind sowohl Kellner als auch Küche
bei vollem Betrieb hoffnungslos überlastet. Dadurch kommt es zu extremen
Qualitätsschwankungen und man wartet zwischen Vorspeisen, Hauptgang und Dessert
derart lange, dass man hat schliesslich keinerlei Appetit / Hunger mehr hat.
In der Nebensaison, wie im April an einem sonnigen Mittag unter der
Woche, hat alles gepasst. Gegen 14.30 Uhr wurde es dann allerdings geringfügig
voller und sofort kamen die Kellner ins rotieren.
Fazit : eine nette Kneipe, wenn man an der Bar ein Bierchen, Wein oder Cocktail trinken will; Abends bei vollem Lokal / Terrasse essen, noch dazu in der Hauptsaison, sollte man besser bleiben lassen.
Pinocchio
In der Altstadt von Monaco, also auf dem Felsen neben dem Palast gelegen.
Sieht von
außen ganz gemütlich aus. Die Speisekarte kommt
stilistisch eher aus der Ecke Fastfood. Geringe Auswahl italienischer
Gerichte zu überhöhten Preisen. Der Kellner schlurft mit
seinen Schuhen wie das Faktotum in einem schlechten Gruselfilm und
serviert das Essen mit einem Gesichtausdruck à la "friss
und mach dass Du weiterkommst, du Depp".
Das "Saltimbocca
alla romana" ist nicht schlecht, vor allem die Sauce. Nur
schade, dass man davon nicht viel hat, weil keine Beilagen serviert
werden. Es gibt Salat dazu (ein Dutzend grüner Blätter von
gleicher Sorte) aber Essig und Öl ist dem Kellner wahrscheinlich
zu schwer und umständlich.
Das "Rissotto dello chef"
ist wohl, wie der Name schon sagt, der Stolz des Küchenchefs.
Offensichtlich ein sehr bescheidener Mann, denn es ist eine Reispampe
aus etwas zu hartem Reis und einer Pilzschmiere - pardon : "Sauce"
Fazit : empfehlenswert, wenn Sie die Schwiegermutter ausführen müssen - die kommt nie wieder! Für alle anderen : unbedingt vermeiden !!
U'Cavagnetu
und
Le Fredy's
Tel : 00377.93.30.35.80 bzw. 00377.93.30.37.76
Diese
beiden Restaurants, ebenfalls auf dem monegassischen Felsen liegend,
gehören zusammen. Mediterrane und monegassische Spezialitäten
in sehr guter Qualität. Die beiden Lokale sind innen
provenzalisch schick eingerichtet, das Le Fredy's hat eine gemütliche
Terrasse direkt neben der Kathedrale.
Das Dreigängemenü
gibt's für 19 € (à la carte wird's natürlich
leicht doppelt so teuer) : Vorspeise z.B. Fischsuppe mit Croutons,
Rouille und geriebenen Käse oder Spargelpastetchen auf
Schafskäsesauce, Hauptspeise : beispielsweise schwarze Penne
(mit Tintenfischtinte eingefärbt) mit Tintenfisch, Garnelen und
St Jacques Muscheln und bei der Nachspeise war der Kellner ehrlich
genug - auf Nachfrage - zuzugeben, dass die Profiterolles nicht
hausgemacht sondern von Miko (dem franz. Pendant zu Langnese) kommen;
wir haben uns dann alternativ für die "Tarte aux fraises"
bzw für das "Délice aux poires" entschieden und
die waren sehr gut.
Fazit : wenn Sie in Monaco Essen wollen, aber zu verträglichen Preisen, dann sind sie hier ganz gut aufgehoben (reservieren nicht vergessen)
Tel : 00377.97.70.04.92
An der RN
7, also wenn man von Nizza oder von der Autobahn auf der Moyenne Corniche nach
Monaco hinein kommt, liegt direkt am Bus-Parkplatz des exotischen Gartens dieses
sympathische Bistro. Freundliches Personal, kleine aber gute Karte mit
mediterranen Gerichten und ein atemberaubender
Ausblick auf ganz Monaco.
Die Gerichte gibt es zu sehr zivilen Preisen, nur die Weine sind etwas teurer.
Auf der landschaftlich herrlichen Verbindungsstrasse zwischen Monaco und Nizza (auf ca. 500 Meter über dem Meer) liegt die
Ferme
St.Michel
Tel : 04.93.01.77.40
(siehe Fotos). Ein rustikal, provenzalisches Restaurant, in dem es zu einem Einheitspreis von ca. 55 Euro (Getränke inklusive!!) ein provenzalisches Bankett gibt. Die Vorspeisen werden an den Tisch gebracht und man lässt sich von allem etwas auftischen, der Hauptgang ist à la carte und wird an dem offenen Grill im Restaurant bzw. Garten vor ihren Augen zubereitet (es gibt alles; Fisch, Kalb, Rind, Wild, Hase etc) und die Nachspeisen werden ebenfalls wieder alle an den Tisch gebracht. Das Ganze untermalt von drei Gitarreros - also "ein zünftiger Abend"!
Fazit : sehr empfehlenswert, vor allem zu Mehreren (für größere Gruppen gibt's separate Gewölbekeller - Gruppenpreise erfragen ! ) Unbedingt reservieren.
NACHTRAG : Leserin Christiane G. schrieb uns, dass die Ferme angeblich verkauft und geschlossen wurde. Da dort keiner das Telefon abhebt, scheint dies sehr wahrscheinlich zuzutreffen - Schade !
La
Pinède
Tel.: 04.93.78.37.10
Etwas versteckt gelegen, direkt am Wasser mit schönem Blick über das Meer bis hinüber nach Cap Ferrat, liegt dieses sympathische Lokal. Bei der Ankunft erwartet einen bereits der "Voiturier" der das Auto parkt und später wiederbringt (freut sich über ein Trinkgeld bei der Abfahrt).
Die Terrassen auf verschiedenen Niveaus bieten einen schönen Ausblick während man von dem freundlichen Personal kompetent bedient wird. Besonders bei Fisch- und Meeresfrüchten kommt hier richtig Stimmung auf, weil man gleichzeitig das Meeresrauschen und die Seeluft als Untermalung hat.
Die Menüs zwischen 32 und 52 € lassen niemanden hungrig nach Hause gehen.
Kreditkarten sieht man weniger gerne, also bitte Bares mitbringen.
Weitere Fotos, Adresse und Speisekarte gibt es auf deren Internetseite
Geöffnet von März bis Oktober, Mittwochs Ruhetag
In den engen Gassen des alten Felsendorfes von Eze (Moyenne Corniche) liegt das Adlernest :
"Le
Nid d'Aigle"
Tel :
04.93.41.19.08
Provenzalische
Spezialitäten in einem urigen Restaurant (herrliche
Panoramaaussicht auf die Küste) oder in dessen Garten (leider
keine Aussicht, aber dafür zwischen Bruchsteinmauern und unter
Bäumen). Familienbetrieb.
NACHTRAG : Wir haben deren
Küche nun seit einiger Zeit nicht mehr getestet, denn mittlerweile hängen dort
überall Karten für Bruschette und scheinbar verlegt man sich mehr und mehr auf
das schnelle Geschäft mit den Snacks (das Lokal liegt direkt neben dem Ausgang
des exotischen Gartens)
Der Kellnerin fällt Lächeln sehr schwer und da sie die Tochter des Chefs ist,
lässt das Rückschlüsse auf die Geschäftsauffassung zu.
Wir haben lediglich einen Aperitif riskiert, einen Kir orange : der war zwar
relativ teuer - was man damit erklären könnte, dass alles mühsam die Treppen
hochgetragen werden muss - aber er war schon fast lauwarm und das ist vor allem
für einen Kir eine Todsünde. Ich bin dann selbst losgezogen, um nach Eiswürfel
zu fragen und der Kellner hat mir freundlicherweise ein grosses Glas mit der
begehrten, kühlen Ware in die Hand gedrückt (die Freundlichkeit ging natürlich
nicht soweit, sich selbst bis zu unserem Tisch zu bemühen und zu servieren).
Die Chefin wurde sich dann doch noch ihrer Rolle bewusst und forderte ihn auf,
mir wenigstens einen Löffel mit auf den Weg zu geben, damit man die Würfel nicht
mit Fingern verteilen musste.
Fazit : in Zeiten schwindender Zahlungskraft und Touristenaufkommens sollte man seine Euros denen zukommen lassen, die ihrem Job - dem Dienstleistungsgewerbe - redlich, professionnel und erfolgreich nachkommen.
Beaulieu heisst auf deutsch : schöner Ort. Und das stimmt in diesem Fall auch. Beaulieu ist zwar sehr klein - flächenmässig die kleinste Gemeinde Frankreichs - bietet aber von allem etwas. Restaurantmässig ist vom Bistro gegenüber dem Marktplatz bis hin zum Sternerestaurant "La Reserve" alles vertreten. Auch der Jachthafen bietet eine breite Palette, vom Café/Bistro über die Crêperie bis zum Restaurant.
African Queen
Dieses
Restaurant wird meist als erstes empfohlen. Die Einrichtung ist im Ansatz
afrikanisch (sofern man einige Bambusverkleidungen als hinreichend afrikanisch
empfindet). Die Rechnung kommt dann in der Hülle einer Videokassette des Films -
wer hätte es nicht schon geahnt - "African Queen" mit H.Bogart. Die Küche ist
quer Beet : neben ganz passablen Pizzen, Nudelgerichten und allerlei
provenzialischen Gerichten gibt es auch Currygerichte - die ja, wie jeder weiss,
aus der Hauptstadt Afrikas, Bangladesh kommen. Der
Grund, weshalb dieses Restaurant immer wieder empfohlen wird, ist beileibe nicht
die Qualität seiner Küche. Ehrlich gesagt sind so manche Tiefkühlmahlzeiten
auch nicht schlechter als das, was man dort - für teures Geld - serviert. Der Grund
ist schlichtweg, dass es ein Restaurant ist, das seit
langer Zeit existiert und die meisten kritiklos reinrennen;
demzufolge sind selbst in der Nebensaison noch einige Gäste dort anzutreffen,
während in den qualitativ besseren Nachbarrestaurants schon tote Hose herrscht
- und da niemand gerne als Einziger in einem Lokal sitzt, gehen die Leute dahin
wo am meisten los ist. Traurig, aber wahr.
Wie gesagt : die Pizzas sind ganz ok und deswegen kommt auch Bono mit den Kids oft hierher, wenn er gerade mal in seinem Haus in Eze sur Mer wohnt (was häufig der Fall ist). Aber nur weil ein Rockstar seinen Kindern eine Pizza spendiert, ist das ja noch lange kein Qualitätsbeweis für die restliche Küche.
Letztes Jahr fand ein Besitzerwechsel statt, aber scheinbar blieb ansonsten alles beim Alten.
Le Petit Darkoum
18, bd du Général
LECLERC, Tel: 04.93.01.48.59
Kleiner, familiärer Marrokaner mit ausgezeichneten Tajine-Gerichten, nettem Service und Freitags gibt es abends ab und zu Bauchtanz-Spektakel
Die Kulisse
der Motor-Stunt-Show im Pariser Disneyland, in denen z.B. auch die
Sommer-Auslands-Sendung 2002 von Wetten dass... gedreht wurde, diese
Kulisse ist dem Hafenviertel von Villefranche sur Mer
nachempfunden.
Vor allem die Altstadt mit ihrem Hafen "Port
de la Santé" und der eindrucksvollen Citadelle ist ein
beliebter Anlaufpunkt für Touristen. Logisch, dass es da auch
Restaurants gibt :
Michel's
04.93.76.73.24
auf dem großen Platz gegenüber dem Parkplatz am Hafen. Traditionelle, provenzalische Küche. Nette Terrasse
Nachtrag
August 2006 : die drei Kellner auf der riesigen Terrasse waren zwar bemüht aber
hoffnungslos überfordert, was zu langen Wartezeiten zwischen den Gängen führte.
Die Lotte (Seewolf) war geschmacklich neutral, von Fischgeschmack keine Spur -
eventuell Tiefkühlware ??.
Wenn die Geschäftsleitung meint, sie könne den Gewinn maximieren, indem sie am
Service und der Qualität spart ...
Wir werden es evtl 2007 nochmal testen, bis dahin : es gibt genug andere Restaurants.
PS : Haben gerade erfahren, dass das Resto verkauft werden soll. Vom derzeitigen Besitzer sollten also keine allzugrossen Bemühungen mehr erwartet werden.
L'Echalote
7,
rue Eglise Tel : 04.93.01.71.11
sehr gemütliches Restaurant im provenzalischen Stil mit nur ca. 20 Sitzplätzen ! Die Terrasse kann auch nicht sehr groß sein, da das Lokal in einer Gasse der Altstadt liegt. Reservieren ist also unumgänglich ! Aber es lohnt sich. Hervorragenden Aperitifs : z.B. Pfirsichwein, Nusswein, ein Dreigängemenü für 23 €, ein Fünfgängemenü für 34 € oder à la carte (die Karte wird jeden Monat gewechselt). Die Karte ist klein, die Gerichte ohne Firlefanz, d.h. keine Augenwischerei mit sinn- und geschmacksloser Deko und trotzdem die Portionen auf den ersten Blick klein erscheinen, ist man nach der Nachspeise angenehm gesättigt und kann nach dem Kaffee noch einen entspannten Spaziergang durch den Ort machen.
Das Lokal ist wie gesagt sehr klein - reservieren nicht vergessen !
Fazit : gute provenzalische Küche in sehr nettem Ambiente mit freundlichem, unaufdringlichen Service ( die Frau des Patrons, welcher selbst in der Küche werkelt)
La Fille du
Pêcheur
(zu dt : die Tochter des Fischers)
Tel.: 04.93.01.90.29
Am romantischen Hafenquai gelegen, empfiehlt sich dieses Fischrestaurant, weil der Name Programm ist : der Papa der Besitzerin Krystel ist wirklich Fischer und beliefert seine Tochter fürs Resto.
La Mère
Germaine
Tel.: 04.93.01.71.39 oder vom
Festnetz aus (kostenlos) 0800.673.496
ebenfalls am
Pier gelegen, wird gerne von Luxushotels
empfohlen (weil es dort einen Sommelier gibt und Luxuskunden
brauchen sowas für die korrekte Auswahl ihres Weines) und es ist dementsprechend ein bisserl teurer
Capitaine
Cook
Tel : 04.93.76.02.66
In St Jean
- Cap Ferrat liegt dieses kleine rustikale Restaurant mit
Terrasse (im Sommer unbedingt reservieren). Liegt etwas versteckt :
neben dem Hotel Voile d'Or noch ca. 50 m weiter die Strasse hoch.
Der
Chef steht meist selbst in der Küche und die Chefin (spricht
auch deutsch) serviert.
Fazit : nettes Restaurant mit guter Küche zu zivilen Preisen (für Cap Ferrat-Verhältnisse)
Nachtrag : beim letzten Mal war es noch gut aber schon eher durchschnittlich.
war eindeutig die beste Eisdiele an der Côte d'Azur. Leider ist sie nun endgültig verkauft und der Nachbar, 'La Goëlette' hat die Räumlichkeiten und die Terrasse übernommen. Schade ums gute Eis
La
Goëlette
nouveau port,
Tel.: 04.93.76.14.38
Ausgezeichnet mit mehreren Plaketten des Reiseführers "Guide du Routard" (wichtiges Kriterium bei "Routard" : das Preis-/Leistungsverhältnis). Man kann hier sehr gut und trotzdem preiswert Meeresfrüchte genießen : von einfachen Nudelgerichten bis hin zur Paëlla Royale mit Hummer. Es gibt natürlich auch Alternativgerichte wie Entenbrust in "Sauce de moutarde à l'ancienne"
Um einen Platz auf der Terrasse zu ergattern, muss man aber auf alle Fälle reservieren.
Im Hinterhof der Hafenrestaurants befindet sich während der Saison 2009 eine grosse Baustelle, es wird die längst überfällige Tiefgarage gebaut. Es kann also tagsüber zu gelegentlichen Lärmbelästigungen kommen.
"Grand Hotel du
Cap Ferrat"
Tel.: 04.93.76.50.50
Abseits der
Ortschaft, an der Spitze des Cap Ferrat, liegt das Luxushotel, dessen
Restaurant (öffentliches Restaurant - nicht nur für Hotelgäste) eine sehr schöne
Terrasse unter Pinien bietet, mit Blick auf das Meer und den Garten
(liebevoll gepflegt von Chefgärtner und Harley-Fahrer Francis und seinem Dutzend
Gärtner) .
Der (seit 2007) neue Küchenchef hat schon einige Auszeichnungen sowie einen
Michelinstern erhalten.
Das Menü kommt auf 90€ pro Person, zuzüglich Getränke. Joël, der Chefsommelier hat alles - vom Provenzalen bis hin zur edlen Flasche für einige tausend Euro.
Das
Restaurant innendrin ist ausstattungsmässig normaler Hotelstandard. Mittags ist
kaum was los, weil alle unten am Pool sind, wo sich ebenfalls ein Restaurant
befindet, das aber nur Büffet bietet.
Reservieren Sie also nur abends und bei schönem Wetter !
Das Hotel wurde 2006 für die bescheidene Summe von 150 Mio€ an eine amerikanische Gruppe verkauft, welche noch mal ein Drittel des Preises zusätzlich in die Renovierung und Erweiterung stecken will (unter anderem ein 700 qm SPA-Bereich). Grosse Wiedereröffnung war am 15. Mai 2009.
Le
BEFORE
18, rue du congrès, Tel:
04.93.87.85.59
Diese erst
2004 in ehemaligen Diskothekengewölben eröffnete Lounge-Bar ist in erster Linie
auf Aperitif spezialisiert. Kaum hat man sich in den gemütlichen Sitzecken in
einem der Nebenräume, an den hohen Bistrotischen im Hauptraum oder an der langen
Bar niedergelassen, steht auch schon unaufgefordert ein amuse-guelle-Teller mit
Aperitifhäppchen vor einem. Die Softdrinks
kosten ca. 4€, alkoholische Cocktails - ohne Firlefanzdeko und sehr gut - ca 8€.
Die
Bar öffnet um 18.00 Uhr, bis 22.00 gibt es eine Terrasse - kennen wir aber noch
nicht, da wir es im Winter getestet haben - und innendrin geht es bis 0.30 Uhr.
Der DJ macht coole Musik, aber man kann sich trotzdem noch unterhalten; ab 22.00
Uhr wird es dann allerdings etwas lauter. Wer sich dort so wohl fühlt, dass er
nach dem Aperitif keine Lust mehr hat in ein Restaurant zu gehen, kann im Le
BEFORE auch essen. Karte im Stil von Edel-Fastfood : Foie gras, Entenbrust etc
Sehr trendy, Publikum 25 - 50 Jahre. Gegen 21.00 Uhr kann es schwierig werden, einen Platz zu finden. Aber das weiter unten aufgeführte "Le Maori" ist zu Fuss nur 3 - 4 Minuten weit weg
Terres de
Truffe
11, rue St François de
Paule
Wenn Sie echter
Trüffelliebhaber sind oder es schon immer mal probieren wollten,
dann ist Bruno in
Lorgues die wahre und einzige Anlaufstelle : er verarbeitet jedes Jahr
Tonnen dieser Edelknolle. Soviel ich weiss, hat das Haus sogar einen
Hubschrauberlandeplatz - nehmen Sie ihren Hubi also ruhig auf dem
Dachgepäckträger mit, wenn Sie in den Urlaub fahren
Ist Ihnen
der Weg in die Provence zu weit, so können Sie seine Produkte aber auch in Nizza
gleich neben der Cours Saleya, im Terres de Truffe kosten. Dies ist seine eigene
Marke (Boutique)
und die Köche des Bistros / Restos kochen nach seinen Rezepten. Es gibt sogar
Trüffelsandwiches (ca.20€) und natürlich à la carte (Vorspeisen rund 20€,
Hauptspeisen 25 - 45 €). Die Gerichte sind wirklich mit reichlich Trüffel
gespickt, da wird nicht gegeizt.
Habe es mittags mal ausprobiert : weil ich kein komplettes Menu wollte, habe ich
nur Vorspeise bestellt, danach gleich zum Käse übergegangen (Trüffel in den Käse
eingearbeitet) und dann noch trüffelgespickte Tarte aux pommes : alles sehr
raffiniert, sehr lecker, zuvorkommende und freundliche Bedienungen und
angenehmes Ambiente. Mit zwei Gläsern Rosé (knackig frisch temperiert ! ) und
Kaffee macht das aber bereits runde 60€; mit Hauptgang sollten Sie also schon
nen Hunderter pro Person kalkulieren
L'Escale
Tel
: 04.93.89.52.36
Am Hafen
von Nizza gelegen ( auf der linken Seite, Richtung Fährhafen),
war es einmal
DAS Restaurant für "Moules / frites" - Miesmuscheln mit
Pommes. Für ca 10 Euro gab es Miesmuscheln in sechs
verschiedenen Soßen und leckere Pommes soviel Sie wollen (sie
können natürlich beim zweiten, dritten ... Gang auch die
Soße wechseln). Keine falsche Bescheidenheit, die immer
gutgelaunten Kellner freuen sich sogar, wenn Sie nachbestellen (der
Rekord liegt bei 14 Schüsseln - und damals waren die noch größer
als heute!) Es gibt auch Wagenrad große Pizzas und drei
Nudelgerichte (wenn mal jemand dabei ist, der keine Muscheln mag /
verträgt). Die Terrasse ist sehr klein und liegt leider direkt
an der Strasse.
Bereits zum
zweiten Mal erreichen uns nun aber weniger positive Kritiken :
Fazit : Muschelgerichte zu machen ist wirklich kein Hexenwerk und kostet nicht viel. Wenn das Escale also jetzt am Service spart, dann kann man eigentlich auch kein Vertrauen mehr in die Qualität der Rohware haben. Also lieber Finger weg.
Das
gleiche Lokal hat auch eine Filiale auf dem "Cours Saleya",
der Fußgängerzone in der Altstadt. Dort heißt es
:
Festival de la
Moule
Tel: 04.93.62.02.12
Boccacio und Villa d'Este
Die beiden zusammengehörenden Restaurants finden Sie in der Fußgängerzone "rue Massena". Das erstere ist ein gehobeneres Fischrestaurant, das zweite eine gehobene Pizzeria. Obwohl wir einen der Köche persönlich kennen und er sein Handwerk versteht, raten wir eher ab, denn wir finden den Service nicht gerade berauschend; was daran liegt, dass der Chef in Sachen Personalwesen ein ziemlicher Chaot ist und das Personal häufig wechselt. Bei den verlangten Preisen sollte auch der Service stimmen.
NACHTRAG
: der gerade erwähnte Koch hat mittlerweile auch gekündigt
!!!
(Bye bye Jean-François - have a great time in Paris)
Fazit: Eher nein, weil zu teuer für die gebotene Leistung
La Maison de
Marie
5 rue Masséna

Ebenfalls in der Fußgängerzone, fast direkt neben dem Boccacio befindet
sich in einem lauschigen Hinterhof das "Maison de Marie".
Schade um den angenehmen Rahmen, denn neben einem zu langsamen Service (man
hatte schon fast keinen Hunger mehr nach der langen Wartezeit auf die
Hauptspeise) konnte die Qualität bei weitem nicht überzeugen. Das Fehlen
jeglichen Geschmacks der Bouillabaisse (26€) wurde mit Curry übertüncht (und der
hat ja nun wirklich nichts in der Bouillabaisse verloren). Der Schwertfisch war
zu trocken und mit 11 Mini Herzmuscheln (zu lange gekocht) sowie drei
Viertelchen von Kartoffeln, welche scheinbar bereits vom Vortag waren und unter
dem Grill auf Kautschuk getrimmt wurden : das ist nicht nur eine Zumutung,
sondern mit 22€ auch noch ein teurer Appetitverderber
Ville
de Siena
Tel : 04.93.80.12.45
Wenn's mal eher italienisch sein soll, dann sind sie in der Altstadt von Nizza in diesem Restaurant gut aufgehoben. Von einfachen Pasta bis hin zu Langusten sehr gute Qualität. Man sitzt sowohl innen als auch draußen in den engen Gässchen der Altstadt sehr nett.
Fazit : gute italienische Küche (hausgemachte Pasta!) zu vernünftigen Preisen und hinterher noch ein bisschen durch die Altstadt bummeln.
Srikanesa
22, rue Benoît BUNICO, Tel:
04.93.80.50.93
In der Altstadt von Nizza findet sich dieser Spezialist für indische und srilankesische Küche. Urige Deko, sehr netter Service und ausgesprochen gute Küche; vor allem für "Indisch-Neulinge" zu empfehlen ist die grosse Platte, auf der eine Auswahl typischer Gerichte angeboten wird.


Das ehemalige Amazone
River heisst jetzt
Le Maori
13 rue Massena, Tel.:
04.93.87.17.50
Mitten
in der recht touristischen Fußgängerzone befindet sich
dieses wie ein Inka-Tempel durchgestylte Restaurant. Variantenreiche
Küche in sehr guter Qualität mit gutem und schnellen
Service zu vernünftigen Preisen (Hauptgerichte ca. 15 €).
Nette Tischdeko und angenehmes Ambiente - da hat sich jemand richtig
Gedanken gemacht und nicht nur schnell was zum Geldverdienen auf die
Beine gestellt.
Wer keinen Platz mehr auf der kleinen Terrasse bekommt, sollte gleich in den ersten Stock gehen. Dort wartet ein großer, klimatisierter Saal mit Bar.
Fazit : zum Essen mit Sicherheit ein guter Tipp und wenn die Cocktails an der Bar abends genauso gut sind wie die Küche - wovon wir ausgehen - dann ist dies eine empfehlenswerte Alternative.
ERGÄNZUNG : eine unserer Leserinnen, Angela H., hat sich - trotz der etwas teureren Cocktail-Preise, die sich aber mit dem französischen System der (teuer zu erwerbenden) Getränkelizenzen erklären - im AMAZONE / MAORI schliesslich doch wohl gefühlt, da dort am späteren Abend die Stimmung so gut war, dass Platz zum Tanzen geschaffen wurde (im Oktober - man muss also nicht unbedingt in der Hauptsaison kommen, um was zu erleben)
ANGELA H. schrieb uns auch noch folgende Gastro-Tipps :
Etwas günstigere Cocktails (ca. 8 Euro) gibt es in der "Temple Bar", 12 rue Halévy (ebenfalls in der Fußgängerzone). Ganz nettes Ambiente.
Leckere Pizza kann man bei "La
Pizza" essen, zum einen in Nizza in der Rue Masséna, zum anderen in Cannes am
Hafen (3 Quai St. Pierre). Der Service in Nizza war zwar nicht berauschend, aber
o.k., in Cannes hingegen katastrophal. Der Kellner brachte mir ein falsches
Gericht, obwohl wir vorher noch genau darüber gesprochen hatten. Dann würde er
natürlich pampig und wollte mich belehren, daß das mein Fehler wäre...
ERGÄNZUNG
unsererseits : wir trafen uns kürzlich in Cannes - La Bocca mit dortigen
Freunden und wollten
Mittag etwas essen gehen. Sie führten uns in eine Pizzeria, die auf den ersten
Blick wie eine Touristenfalle aussieht - mit grossen bunten Plastikspeisekarten
etc. Es waren aber bereits auffällig viele echte Cannois zu Tisch (in Trachten
der Region, da gerade die Blumenparade zu Ende gegangen war) und ausserdem
verfügt das Lokal über ein Holzofen. Ehrlich gesagt : schon lange keine so gute
Pizza mehr gegessen ! Hachdünner Teig, der Rand knusprig, aber nicht angebrannt
und RIESENgross. Grosse Auswahl und ausgefallene Rezepte, wie z.B. die BRETONNE
mit Crème fraîche und reichlich Jakobsmuscheln - Superlecker.
Die Kellner waren wegen des rammelvollen Lokals ziemlich im Stress, blieben aber sehr freundlich, lächelten und nahmen sich trotzdem Zeit für jeden Kunden - so sollte es eigentlich sein.
"Le FREESBEA", 90 avenue Francis TONNER, Cannes - La Bocca
Man weiß also auf den ersten Blick wirklich nie, woran man ist. Aber nun weiter im Text von Angela :
Für 15.50 Euro kann man in Nizza an einem asiatischen Buffet teilnehmen: "Imperial Buffet", 7 avenue Thiers (in Bahnhofsnähe). Das Angebot ist groß und bei "all you can eat" kommt man voll auf seine Kosten. Bedienung ist nett und freundlich, bezahlt wird dann vorne an der Kasse (also nicht lange am Tisch sitzen bleiben und auf die Rechnung warten).
The
Jungle Arts
6, rue de Lépante
; Tel.: 04.93.92.00.18
Ein
Restaurant etwas abseits der Touristenpfade, zwar ohne Terrasse aber
mit offener Front zur Strasse und hauptsächlich von
Einheimischen aus dem Viertel besucht.
Das Restaurant ist komplett
und konsequent im Safarilook (Zebra, Geparden und Giraffenmuster)
dekoriert - also bereits optisch sehr nett.
Nach den
hervorragenden Cocktails als Aperitif und einem Vorspeisenteller mit
Foie gras, Maigret de canard, Roastbeef und diversen Salaten haben
wir die Kängurufilets mit Prinzessbohnen im Speckmantel und
Kartoffelgratin probiert, sowie das Tagesmenü für 16.75 €
: Hähnchenfilet in Ingwer mit chinesischen Nudeln und Morcheln,
Nachspeise : karamellisierte Orangen und Äpfel auf Blätterteig,
Kaffee - alles sehr lecker; auch die anderen Nachspeisen waren
reichlich und ideenreich zubereitet (und natürlich genauso
gut).
Das Personal ist trotz aller Nonchalance sehr freundlich,
sympathisch und zuvorkommend.
Eine Bekannte von uns hat sich erheblich weniger für das Jungle Arts erwärmen können. Sie saß nämlich zum Essen im Keller und dort war die Musik unerträglich laut. Sollte man vielleicht bei der Reservierung beachten.
Fazit : wer im Urlaub nicht nur "Haute Cuisine" à la Paul Bocuse oder Alain Ducasse sucht, kann hier einen sehr angenehmen Abend bei ausgefallener Küche und Ambiente verleben.
Les
Dents de la Mer / La Voglia
Das "Dents de la mer" war unser Lieblingsfischrestaurant am Ende der Cours Saleya (Blumenmarkt) in der Altstadt von Nizza. Leider wurde es verkauft und nun befindet sich darin eine Trattoria / Pizzeria namens "La Voglia" - als ob es davon nicht schon genug gäbe.
Wir haben es
trotzdem mal probiert : Dank der guten Lage ist es meistens sehr gut ausgelastet.
Der Service ist italienisch überschwenglich gestaltet, was anfangs sehr
erfrischend ist, aber auch sehr schnell nervig werden kann.
Bei den Spaghettata mit Meeresfrüchten war die Sauce nicht schlecht und
die Meeresfrüchte ausreichend, die Nudeln selbst allerdings noch weit entfernt
von 'al dente' - im Volksmund würde man sie eher schlichtweg als 'viel zu hart'
bezeichnen - auf der Gabel bilden sie einen Halbkreis anstatt geschmeidig
herabzuhängen.
Einen Teller dieser Nudeln, eine kleine Flasche einfachen Roséweins (0.3 ltr),
ein kleines Mineralwasser : 30 €, dazu noch 4€50 fürs Parkhaus - für das Geld
hätte man mehr draus machen können.
Fazit : kann man sich echt sparen
Le
Grand Bleu
Tel :
04.93.62.29.51
ebenfalls ein Fischrestaurant auf der Cours Saleya.
Fazit : Küche naja , Preise kräftig, Service nicht gerade berauschend bis arrogant
Das Lokal wurde im Sommer 2002 schon mal wegen MANGELNDER HYGIENE vom Aufsichtsamt zwangsgeschlossen !!!!
Pêcherie Saleya
neben dem Grand Bleue gelegen. Empfang und Service professionnel aber die Küche kommt da nicht mit. Linguine mit Trüffel und Jakobsmscheln überzeugen höchstens in der Quantität aber das nützt wenig, weil es nach nichts - aber auch gar nichts - schmeckt. Die Sahnesauce ist wirklich nur Sahne, nicht ein Funken Geschmack dran. Das muss man erst mal hinbekommen. Beim Nudelwasser war kein Salz dran - mit hinterher salzen kriegt man das ja bekanntermassen nicht mehr geregelt. Die Trüffel zu dick gehobelt, dadurch können sie ihren Geschmack nur durch langes kauen ansatzweise entwickeln und die kleinen Jakobsmuscheln waren nicht heiss genug gebraten, dafür aber zu lange. Ich habe es stehen lassen und dann zuhause noch etwas gegessen - nicht so ganz Sinn und Zweck eines Restaurantsbesuches - zumal es ja auch nicht geschenkt war.
Bei der Meeresfrüchteplatte hatte meine Frau die Miesmuscheln wieder ausgespuckt. Zum Glück hatte sie diese erst am Schluss gegessen, deren penetranter Geschmack (normalerweise liebt sie Miesmuscheln) bleibt nachhaltig auf der Zunge und verdirbt den Rest des Essens.
Fazit : Küche mehr als unterdurchschnittlich und dafür viel zu teuer.
Schräg gegenüber vom
o.g. La Voglia befand sich das
L'Embarcadère
hier noch die ehemalige Kritik :
Wegen der
sehr touristischen Lage des Restaurants und den bunten Leuchttafel-Speisekarten
à la Schnellimbiss oder Kantine vor dem Restaurant haben wir lange gezögert, das
Embaradère zu testen. Nicht zuletzt wegen einer positiven Leserkritik (Ricci N.)
haben wir es mittags einmal ausprobiert :
Trotz
Hochbetrieb (Mitte August) sehr freundlicher Kellner. Der bestellte Rosé kam
sofort (und nicht, wie so oft in anderen Restos erst während oder gar nach der
Vorspeise) und war in einem Weinkühler randvoll mit Eis, sodass er seine kühle
Temperatur bis zum Ende des Essens halten konnte.
Das Dreigängemenü (für jeden Gang 3 verschiedene Gerichte zur Auswahl) für 23€ :
Austern zur Vorspeise (sehr gute Qualität), als Hauptspeise eine gegrillten Loup
de Mer (Seewolf) mit diversen Beilagen (u.a. ein vorzügliches Gemüsemousse) -
saftig und sehr gut. Beim Dessert hat uns der Kellner darauf hingewiesen, dass
die Käseplatte zwar ok sei, aber ehrlich gesagt nichts Besonderes. Ich habe dann
den Apfelkuchen genommen und der war ausgesprochen gut.
Meine Frau
hatte eine Auswahl von Meeresfrüchten und hätte alles aufgegessen, wäre es nicht
zuviel gewesen.
Hier noch
die Leser-Meinung :
Die Moules Farcies sind ein Gedicht, auch die
Fruits de Mer. Und den Loup gibt es im Tagesmenü.
Begleiter die keinen Fisch wollen, haben allerdings wenig
Auswahl.
Für jene, die das brauchen, die Speisekarte gibt es auch auf Deutsch.
Leider befindet sich nach
aufwändigen Umbauarbeiten in diesen Räumen nun auch eine
Pizzeria !! Das liegt natürlich nicht an der kulinarischen Qualität des
italienischen Fastfoods, sondern schlicht und ergreifend an der Tatsachen,
dass es kein gastronomisches Konzept gibt, welches mehr Gewinn abwirft als
Pizzas und bei den Monatsmieten auf der Cours Saleya ist die
Verlockung natürlich gross, Quantität vor Qualität zu stellen
Schade um das gute 'Embarcadère
Le Safari
cours Saleya, Tel.: 04.93.80.18.44
Statt 30€ für ein mittelmässiges Nudelmenü im o.g. La Voglia auszugeben, geht man dann doch schon lieber ins Safari, am anderen Ende des "Marché aux fleurs" (Richtung Schlossberg). Die Meinungen über dieses Resto gehen zwar teilweise auseinander aber wir haben dort nach einem Marktbummel mittags auf der sonnigen Terrasse eine hervorragende hausgemachte 'Porchetta nach Nizzaer Art' gegessen (gefülltes Spanferkel). Fûr 30€ waren dort ebenfalls Mineralwasser und Roséwein drin und der Kaffee war auch noch dabei. Ein akzeptabler Preis, wenn man die horrenden Ladenmieten auf der cours Saleya berücksichtigt.
Wenn der Marché mittags abgebaut wird, ist die Terrasse sehr schnell voll. Wenn Sie also im Safari nach dem Markt essen wollen, am besten vor dem Bummel einen Tisch für nachher reservieren
Le
Voyageur Nissart
19,
rue Alsace Lorraine (Nähe Bahnhof), Tel.: 04.93.82.19.60
Dieses
kleine Restaurant für Nizzaer Spezialitäten gibt es seit
1908 und es ist sehr gut möglich, dass die heutige Betreiberin
schon von Anfang an dabei ist ;o)
In einfachem aber irgendwie doch
gemütlichem Ambiente werden täglich wechselnde Menüs
serviert (à la carte ist natürlich auch möglich) und
man erhält einen guten Überblick über die regionale
Küche. Obwohl die Speisekarte auch mit "englischen
Untertiteln" versehen ist, ist es keine Touristenfalle, sondern
es sind sogar viele Einheimische aus dem Viertel vertreten - an sich
schon ein gutes Zeichen. Reservieren ist dringend angeraten
Die
Gerichte sind ausgezeichnet und die Preise stimmen auch. Aperitifs,
Viergänge-Menüs, zwei Karaffen Wein und Kaffee für
vier
Personen
für zusammen gerade mal 100 Euro,
da kann man nicht meckern.
Eine Internetseite gibt's sogar auch noch
Fazit : wer nicht immer Pomp und Luxusambiente braucht, ist hier bestens aufgehoben
Hot
Pot
6,
rue Alsace Lorraine, Tel.: 04.93.82.33.54
In
der gleichen Strasse wie der "Voyageur Nissart" liegt
dieses asiatische Lokal. Absolut witzig fanden wir deren Konzept : An
jedem Tisch befindet sich in der Mitte ein eingebauter Gaskocher und
darüber eine Dunstabzugshaube. Für das Menü "Fondue
et Barbecue" (15 € / Pers) beispielsweise, wird ein Topf
mit Brühe auf dem Gaskocher zum kochen gebracht und man bekommt
den Teller mit den rohen Zutaten zum Selberkochen : Kohl, Crevetten,
Fisch, Nudeln, alles in den Topf, kurz ziehen lassen und dann fischt
sich jeder seinen Anteil wieder raus (frischer geht's wohl nicht).
Geht allerdings immer nur "Pärchenweise", das heißt
man muss eine Gruppe mit gerader Personenanzahl sein. Ist lustig wenn
4 oder 6 Personen gleichzeitig rumfischen.
Hat man alles vertilgt,
kommt statt des Fonduetopfes ein Eisengestell auf den Kocher und
jeder brutzelt sich Crevetten und verschiedene Fleischsorten auf dem
Gestell; dazu gibt's diverse Soßen und Gemüse. (Keine
Panik, der Kellner erklärt zu Beginn alles genau)
Man sollte
zwar nicht gerade Hunger wie ein Bär haben, aber lustig wird's
allemal.
Die Nachspeisen sind wie bei allen Chinesen : diverse gebackene Früchte, Lycheekompott, Eis - keine Überraschung, aber gut und reichlich.
Fazit : mal was anderes
Zen
27, rue d'Angleterre, Tel:
04.93.82.41.20
Ebenfalls
im Bahnhofsviertel, das japanische "Zen" mit sehr günstigem Preis /
Leistungsverhältnis. Jeweils 10 bis 20 Plätze um ein oder zwei Kochstellen herum
(man findet sich also zwangsläufig mit Unbekannten am Tisch wieder, ist aber
meist sehr witzig). Der japanische Koch lässt gebratene Tofus durch die Luft
fliegen, die dann auf dem Teller oder direkt im Mund des Gastes landen (oder auf
dessen Knien, wenn er ein unbegabter Fänger ist).
Man kann zwar à la carte essen, aber die meisten bestellen eines der drei
Zen-Menüs : für 15€ mit gebratenem Tofu, anschliessend Suppe, Nems,
Hühnchenspiesse oder gebackene Gemüse, dann gebratene Gambas und schliesslich
als Hauptgang Rind, Ente, Hühnchen oder Lachs. Oder Menü 2 für 23€ mit
zusätzlich gebratenen Jakobsmuscheln bzw Menü 3 für 30€ mit Sushi als
Vorspeise.
Das Resto wurde aufgrund seines grossen Erfolges erweitert und verfügt nun über einen zweiten Speisesaal, der den Nichtrauchern vorbehalten ist.
Reservieren ist unumgänglich, die Tische werden abends in der Regel zweimal
verkauft : einmal gegen 20.00 Uhr und dann nochmal gegen 21.30 Uhr.
Es gibt auch kleine 2-er oder 4-er Tische, ohne Koch, bei denen man ganz normal
bedient wird. Man sollte also bei der Reservierung dazusagen, dass man einen
Platz mit Koch will, denn auch wenn die Gerichte für sich allein schon sehr gut
sind - die Show ist sehenswert und macht im Endeffekt den Reiz dieses Essens
aus.
Die Speisekarte ist zweisprachig : Französisch und Englisch.
Der Hauswein ist mit 11€ / Flasche günstig und gut, der Aperitif des Hauses empfehlenswert, das Essen preiswert und gut und die Show sehr amüsantq
Zitat von Nurten C.: Das Restaurant ZEN entspricht haargenau der Beschreibung: Service, Essen und Show sehr empfehlenswert, Preis-/Leistungsverhältnis hervorragend (wir haben die Menüs ausprobiert, die Preise sind noch die von Ihnen angegebenen). Die fliegenden Tofustücke haben weitestgehend das Ziel erreicht, nur bei mir haperte es ein wenig mit dem Fangen, ich war die Gaudi für die restlichen 4 Familienmitglieder und vor allem für den Koch :o).
Lou Souléou
des Artistes
4 rue Delille, Tel:
04.93.92.20.08
Pascal Briquet, ehemals Privatkoch des berühmten Journalisten Philippe Bouvard, kreiert in dem kleinen, einfach aber nett eingerichteten Resto jeden Tag neue - je nachdem, was der lokale Markt gerade anbietet - provenzialische Spezialitäten. Deshalb gibt es auch keine Speisekarte - die Chefin des Hauses, zuständig für den herzlichen Empfang und das Wohlfühlambiente - gerät beim Aufzählen des Menues regelrecht ins Schwärmen (ob sie allerdings Deutsch oder Englisch spricht - keine Ahnung, aber wenn nicht, können Sie sich ja auch einfach einmal vom Menu überraschen lassen)
Bei uns gab es beispielsweise als ersten Entrée ein Zucchinimousse auf Gaspacho-Saucenspiegel, als zweites Entrée gab es unter anderem ein (auf der Zunge schmelzendes ! ) Foie gras im Mangoldmantel auf einer Sauce mit gedünsteten Schalotten, zum Hauptgang standen 2 Fleisch- und 2 Fischgerichte zur Wahl - zum Pavé de boef gab es eine Polenta cremeuse, eine Polenta mit der Textur eines dicken Kartoffelbreis : sensationel ! Zum Dessert schliesslich eine Variation von Mandarinen : hauchdünne, kandierte Mandarinenscheibchen, Mandarinensauce, Mandarineneis, Mandarinensorbet auf Mascarpone. Na, Lust bekommen ? Dann erzähle ich Ihnen besser nichts von der Schokoladen-Variation, sonst nehmen Sie schon beim Lesen ein Kilo zu !
Die Sonne der Artisten - so die Übersetzung des Restaurantnamens aus dem Provenzialischen - hat leider keinen Garten, sondern lediglich einige wenige Tische und Stühle auf dem Geweg. Wir sassen im vorderen Raum in der ersten Etage, den selbst die Raucher bevorzugten (und zum Rauchen extra nach nebenan gingen. Tja, selbst in Frankreich werden die Raucher immer weniger und es wird mehr und mehr eingeschränkt - bin froh, aufgehört zu haben)
Die Weinkarte enthält ausgezeichnete Provenzalen, unter anderem einen fantastischen Château Rasque
Fazit : 40€ pro Menu - ohne Getränke - sind zwar nicht gerade geschenkt, aber es war uns jeden Centime wert
KF bis
8, rue
Defly, Tel: 04.93.80.02.22
In
der Parallelstrasse des o.g. LOU SOULEOU findet man (bei genauem Hinsehen, weil
sehr klein) das "Cafe bis", das aber seinem Namen zum Trotz kein Kaffeehaus
sondern ein Restaurant ist. Und weil es so klein ist, muss man selbst in der
Nebensaison reservieren. Jeder Tisch wird in der Regel nur einmal pro Abend
besetzt, weil man sich hier Zeit nimmt zum Essen.
Terrasse gibt es leider keine, nur ein paar Tische auf dem Gehsteig
Oft liest man in den ansonsten positiven Kritiken über dieses Resto, dass der Empfang und die Betreuung der Gäste durch die Kellnerin etwas kühl ausfällt bzw ganz ausfällt. Da es in diesem Lokal unseres Wissens jedoch nur einen - sehr freundlichen und zuvorkommenden - Kellner gibt, ist damit wahrscheinlich die Chefin gemeint und die ist wirklich nicht gerade von der herzlichen Sorte. Da sie sich aber meistens auf das Öffnen der Weinflaschen und andere Handlangertätigkeiten beschränkt und die Arbeit ihrem Personal überlässt, stört das in der Regel nicht weiter.
Der Kellner liest die handgeschriebene Karte, die sich täglich dem aktuellen Marktangebot anpasst, begeistert, ja fast überschwenglich vor und überlässt sie danach den Gästen, damit diese in Ruhe aussuchen können (keine Panik also, wenn Sie nicht alles mitbekommen haben). Die Vorspeisen sind in der Regel klassisch französische Zutaten wie Foie Gras, Pasteten oder Ziegenkäse, aber die raffinierte Zubereitung macht den Unterschied : der warme schmelzende Ziegenkäse wird beispielsweise nicht einfach auf Salat serviert, sondern auf Apelscheibchen und leicht getoasteten Scheiben einer Art Gewürzbrot mit Honig angerichtet - nicht nur sehr gut, sondern mit drei von diesen Teilen auch sehr umfangreich - vor allem für eine Vorspeise.
Bei den Hauptgerichten dürfte auch für jeden etwas dabei sein : von einem deftigen, aber trotzdem raffinierten Raclette, über Entenbrust in foie gras-Sauce (das waren die Wintergerichte, für den Sommer wäre das wohl ein bischen schwer) oder einem marrokanischen Lamm-Tajine, bis hin zu kreolischen Gerichten wie gebratenen Jakobsmuscheln in Sahnesauce und mit Rum flambiert auf Safranreis etc ...
Bei den
Nachspeisen dachten wir erst, es wäre ein Kindergeburtstag ausgebrochen :
Zuckerwatte auf Eis mit Bounty-Sauce, chinesische Kokosbällchen auf Mars-Sauce,
Meringue mit Eis und KitKat-Sauce etc.
Als der Kellner die Dessertlöffel vor uns auf den Tisch legte, schwante uns schon
Böses : Das waren Suppenlöffel und keine zierlichen Dessertlöffelchen. Die
Desserts kamen dann auch dementsprechend auf ausgewachsenen Tellern oder in
Gläsern, die eher die Bezeichnung Eimerchen verdienten.
Fazit : Nach nur drei Gängen waren wir nicht nur mehr als satt, sondern mit lediglich 75 € inkl Wein (der Aperitif ging bei allen Gästen aufs Haus) und für zwei Personen auch angenehm von der Rechnung überrascht.
Parkplatzsuche ist in diesem Viertel übrigens so gut wie aussichtslos; also
besser gleich ins Parkhaus gegenüber dem Hôptial St Roch - nur etwa hundert Meter
vom Lokal entfernt.
Noori's
Dieser
Inder wurde uns zwar schon zweimal empfohlen, aber scheinbar war die
Erfahrung unserer Tippgeber schon älteren Datums. Das servierte
Essen war zwar qualitätsmäßig durchaus o.k. (wenn
auch nicht berauschend) aber der Service war unter aller Kanone. Der
Kellner war nicht nur blutiger Anfänger im Metier, er hatte auch
keine Ahnung von indischer Küche : Fragen nach einzelnen
Gerichten auf der Speisekarte konnte er prinzipiell nicht
beantworten, beim Servieren hat er die Teller einfach auf dem Tisch
abgestellt (nach dem Motto : die Gäste werden wohl
selbst am Besten wissen, was Sie bestellt haben) und natürlich
prompt jedes Mal das falsche Gericht vor die falsche Person
gestellt.
Leider ließ auch der Enthusiasmus des Chefs sehr
zu wünschen übrig. Selbst dreimaliges Verlangen der
Rechnung (bei nicht mal halbvoller Terrasse ! ) blieb fruchtlos und
schließlich machten wir uns im Inneren des Lokals auf die Suche
nach jemandem der uns gnädigerweise unser Geld abnahm (Chef und
Angestellte hielten einen Plausch an der Theke - es war ihnen aber
nicht im Geringsten peinlich).
Wenn es also Indisch sein soll, dann lieber ins benachbarte St.Laurent du Var in den Jachthafen (siehe weiter unten : KASHMIR ) oder in die Nizzaer Altstadt ins Srikanesa

La Réserve de Nice
(ehemals
"Jouni -
Atelier du goût")
60,
boulevard Franck Pilatte
,
Tél Atelier :
04.97.08.14.80
Tél Bistro : 04.97.08.29.98
Der junge Finne Jouni Tormanen kam 1993 an die Côte d'Azur und arbeitete an der Seite der grossen Köche wie Alain Ducasse oder Ferran Adrià. Er eröffnete nach erfolgreichem Debut im Nizzaer Hafenviertel die "Reserve de Nice", direkt am Wasser gelegen. Aber die verlangten Preise für seine Kochkunst liessen die Kundschaft nach Alternativen Ausschau halten und so musste er leider die Schlüssel zurückgeben.
Der neue
Küchenchef ist nun Sébastien MAHUET, 31 Jahre alt und nach seiner Ausbildung im
Chèvre d'or und im Vistaero war er drei Jahre Sous-chef bei Jouni Tormanen - die
Küchenqualität bleibt also erhalten, aber die Preise sind wesentlich moderater :
Vorspeise und Hauptgang oder Hauptgang und Dessert ab 25 €, Dreigängemenü ab 30
€ und Abendmenüs ab 45 €. Mediterrane Küche mit Finesse.
befindet sich gleich neben dem Nizzaer Flughafen. Um zum Jachthafen mit all seinen Restaurants zu gelangen, folgen Sie (von der "Promenade des Anglais" kommend) zunächst den Hinweisschildern für das "Cap 3000" und nach dem Unterqueren der Bundesstrasse den Hinweisschildern "Plages / Port".
Noch bevor Sie in den Jachthafen kommen, liegt links :
Le
Palais Oriental
Tel:
04.93.14.49.09
Deren
Spezialität ist die marokkanische Küche. Laut deren Werbung
entspringt die Einrichtung einem Märchen aus "Tausend und
eine Nacht" - man könnte auch sagen "haarscharf am
Kitsch vorbei" - aber egal, es ist originell. Personen über
1,80 m sollten die Sesselchen vermeiden und lieber die Bänke der
Sitzgruppen bevorzugen: die Sessel sind ein bisschen niedrig geraten
(vielleicht weil Marokkaner eigentlich am Boden sitzend essen) und
unterbinden mit der Zeit die Blutzirkulation ab den Knien.
Wenn
Ihre weibliche Begleitung ratlos in der Karte blättert, so liegt
dass vielleicht daran, dass Frauen dort andere Speisekarten bekommen
als Männer - nämlich ohne Preise !
Wenn es ihr jedoch
egal ist und sie munter drauflosbestellt, checken Sie vorsichtshalber
ob Sie Ihre Kreditkarte dabei haben. Denn wenn auch die meisten
Gerichte für ein Spezialitätenlokal preislich im Rahmen
liegen (Hauptgerichte um die 15 - 20 €), so gibt es andererseits
auch "Ausreißer " (z.B. das teuerste Menü für
deutlich über 60 €).
Es gibt auch noch je ein Restaurant
in Cannes und in St Raphaël.
Fazit : Das
Essen ist vielleicht nicht 1000 % original marokkanisch, aber gut und
"mal was anderes".
Mittags gibt es neben der normalen
Karte auch preiswertere Tagesmenüs und abends gibt es meist
auch noch ein Bauchtanz-Spektakel.
In Beaulieu gibt es allerdings einen kleinen Marrokaner, den wir dem Palais Oriental vorziehen würden : Le Petit Darkoum
Wenn man vom "Palais Oriental" noch weiter fährt, kommt man schließlich in den Jachthafen, wo ein Lokal neben dem anderen liegt :
Gleich zu Beginn - gleich das erste Restaurant im Hafenbereich- ist ein hervorragender Inder
Kashmir
Tel.:
04.92.27.04.15
Auch nach
dem Umzug (vorher waren sie 20 - 30 Meter weiter beheimatet) bleibt es ein relativ
unscheinbares Lokal - Stil : typischer Inder, wie er auch in München,
Hamburg oder Berlin stehen könnte - bietet sehr gute indische
Küche (nach europäischen Maßstäben) und netten,
zuvorkommenden Service. Obwohl meine Frau eigentlich weder Lamm noch
Curry mag, hatte ich alle Hände voll zu tun, meinen Teller zu
verteidigen.
Der Chef hat uns hinterher persönlich noch
einiges zur indischen Küche erzählt und man merkt, dass er
das Restaurant nicht nur als reinen Broterwerb betrachtet, sondern
sich freut die Küche seines Landes den Gästen nahe
zubringen.
Nun verfügt das Lokal auch über eine kleine Terrasse und grosse Schiebetüren, die selbst den Innenbereich wie eine überdachte Terrasse erscheinen lassen.
Das Kashmir unterhält mittlerweile auch eine Filiale in Antibes (22 bis, rue Thuret, 04.92.94.00.03) das haben wir aber noch nicht besucht.
* * * * * * * * * * * *
Wer hingegen mehr und buntere Deko sucht, ist besser in Nizzas Altstadt, im Srikanesa aufgehoben !
für den Apéritif wurde uns das TRANSAT empfohlen (17, av.11 novembre, Tel. 04.93.34.20.20). Und zum anschließenden Essen ins
Le Brulot
2 rue Frédéric Isnard;
Tel. 04.93.34.17.76
Sonntag geschlossen

Die
Spezialität des "Brulot" ist das Grillen von Fisch und Fleisch auf Holzfeuer.
Aber es gibt selbstverständlich auch andere Gerichte. Die Karte ist reichhaltig,
die Menüs beginnen bei 15 € (Dreigängemenü) bzw
10€ für nur 2 Gänge (Vorspeise + Hauptgericht oder Hauptgericht + Nachspeise).
Das Personal ist sehr freundlich. Die Einrichtung ist im Bistrostil gehalten,
der Gewölbekeller aus Naturstein ist für die Nichtraucher reserviert. Da das
Lokal sehr beliebt ist und nicht sehr gross, sollte man auf alle Fälle
telefonisch vorbestellen.
bzw.
Brulot Pasta
3 rue Frédéric Isnard; Tel. 04.93.34.19.19
liegt direkt nebenan, und bietet - wie der Name schon ahnen lässt - Nudeln und Pizzen. Da es (ausserhalb der Saison?) nur abends geöffnet hat, konnten wir es noch nicht testen, nehmen aber an, dass es ebenfalls sehr gute Qualität bietet.
X-trème
Café
rue Aubernon ; 50 Meter unterhalb des
Marché Provençal (Richtung Hafen)
das Eckhaus, rote Leuchtschrift
Nettes Pub, scheinbar in englischer Hand, ansprechende Deko (selbst auf der Toilette steht ein Eimer voller echter Blumen).
Publikum zwischen 25 und 40. Große Weinauswahl und kuschelige Sitz und Stehecken. Leider läuft (abends ?) ständig der Fernseher und die Musik ist eher laut, so dass Gespräche in der Gruppe nicht so von Dauer sind.
Für einen kurzen Drink ganz o.k.
Nachtrag : Wir waren jetzt mal nachmittags auf einen Café dort; da war die Musik angenehm und auf dem TV flimmerten tonlos Videos von X-trem Sportarten
Le
Clafoutis
18, rue Thuret; Tel
: 04.93.34.66.70
Miniatur-Restaurant (deshalb unbedingt vorher reservieren) in der Altstadt von Antibes. Regionale Küche mit angenehmem Service und zu zivilen Preisen. Beim Kaffee hinterher gibt's gleich die ganze Kaffeekanne zur beliebigen Verfügung auf den Tisch - sympathisch.
Fazit : nettes Lokal mit guter Küche für einen angenehmen Abend
Oscars
8,
rue Docteur Rostan, Tel : 04.93.34.90.14
Ebenfalls
in der Altstadt von Antibes, etwas versteckt gelegen: vom Parkplatz
am Hafen aus, durch die Altstadtgasse rue Thuret , bis zum großen
Platz, rechtsrum und den Platz entlang und dann am Ende des Platzes
in einer kleinen Seitengasse rechterhand.
Elegant-rustikales
Restaurant (leider ohne Terrasse) mit gehobener Küche. Menüs
ca. 20 Euros. Spezialität : Fisch in Salzkruste (Vorbestellen)
Fazit : Restaurant für den gepflegten Abend mit der Gattin (oder zum Beeindrucken der neuen Freundin)
Restaurant Le Latino
24,
bd Aguillon, Tel: 04.93.34.44.22
Für einen Drink findet man Platz an der Bar. Ansonsten gibt’s TexMex als kleine Happen zum Essen. Richtige Tische und Stühle sind nur auf der Terrasse und oben auf der Galerie. Unten gibts sonst nur Stehtische mit Barhockern. Also eher für kleine Gruppen, reservieren ist ratsam.
Die "Margerita Latino" (7€) als erfrischender Aperitif, dann gute Tapas oder gleich die gemischte Platte mit mexikanischen Tapas (17€), alles sehr gut (auf alle Fälle viel besser als im Stars'N'Bars in Monaco), auch das Ambiente und die Stimmung der Gäste sind so, wie es bei einem Tex Mex sein soll, aber der Kellner war eine Katastrophe : ziemlich im Zeitdruck - o.k., aber deshalb muss man nicht gleich genervt oder gar pampig sein. Das verdirbt nachhaltig, was der sympatische Chef mit Deko und Küche mühsam erarbeitet hat.
Fazit : Empfehlenswert, wenn der Kellner gerade seinen freien Tag hat.
für die Freunde asiatischer Kost empfiehlt sich gleich nebenan das
Ancre de Chine
26 Bd. Aguillon, Tel
: 04.93.34.27.70
Auberge des
Seigneurs
1, Rue du Dr Binet, Tel
: 04 93 58 04 24
Das kleine Lokal am Rande der Altstadt von Vence wird von einem sehr sympathischen Ehepaar geführt und bietet neben ausgezeichnetem und freundlichem Service eine kleine aber hervorragende provenzalische Küche. Im Gastraum befindet sich ein Holzkohlengrill auf dem auf Wunsch Fleisch und Geflügel zubereitet werden.
Als amuse-guelle servierte uns der Wirt eine crème brulée aus Kastanien mit Trüffel garniert - schon allein deshalb würde es sich lohnen, dort zu speisen. Aber auch die eigentliche Vorspeise, eine foie gras mit einem Feigenconfit, das holzkohlengegrillte Hähnchen und die Nachspeisen ließen uns einen perfekten Abend genießen. Berechnet hat er uns dafür das billigste Menü zu 31 € (und zudem die 2€ Aufschlag / Person für die foie gras dezent weggelassen) - so machen Restaurantbesuche Spass.
Im Sommer gibt es auch eine Terrasse.
La Farigoule
15 av Henri Isnard, Tel:04.93.58.01.27
Provenzalische Küche auf gutem Niveau, typisch provenzalische Deko und gutes Preis-/Leistungsverhältnis
Les Templiers
39,
Avenue Joffre,
Tel : 04 93 58 06 05
Dieses weit über die Grenzen von Vence hinaus bekannte Restaurant wird für seine provenzalische Küche auf höchstem Niveau gelobt. In der Tat sind die Gerichte tadellos zubereitet und geben keinerlei Anlass zu Kritik und der Service wird dem Niveau der gehobenen Gastronomie weitgehend gerecht. Jedoch sind die Kreationen weder aussergewöhnlich noch besonders innovativ. Die Karte bietet relativ wenig Auswahl - zugegeben, wir haben es im April getestet; vielleicht ist das im Sommer anders.
Die Portionen sind mengenmässig ebenfalls auf dem Niveau der 'Haute Cuisine' - sprich : wenn Sie Hunger haben, sollten Sie für hinterher schon mal eine kleine Käseplatte zuhause vorbereiten, denn zum Sattwerden taugen die Gerichte in der 'Auberge des Templiers' eher weniger.
Fazit : Gut, aber für 70 - 80€ pro Person haben wir woanders schon raffinierter und besser gegessen.
etwas weiter weg, wurden uns folgende Lokale empfohlen :
"Le
Moulin des Moines" in Valbonne Tel. 04.93.12.03.41
Kinderfreundlich
(solange die Kleinen nicht dauernd im Weg rumlaufen. Man sitzt im
Sommer sehr schön draußen, im Winter im historischen Gemäuer und wenn
man als Gruppe kommt, gibt es danach ein Erinnerungsphoto per email.
Der Chef ist sehr witzig und präsentiert sehr gerne seine Empfehlungen
des Hauses (unbekannte Biere aus dem Norden Frankreichs,
Champagner-aperitifs
"La Pigeot" im Ortskern
von Valbonne Tel. 04.93.12.17.53
Mo
und Di Mittag geschlossen. Dieses Restaurant bietet in schöner Atmosphäre
arabische Küche (macht auch Vegetarier glücklich).
* * * * * * * * *
Noch ein Wort zu
den klassischen Fastfood wie Mac, Burger etc :
!!
Wenn Sie schon auf die Schnelle was essen wollen, dann doch lieber ein gutes Sandwich. Französische Mäckies sind noch schlechter als die deutschen. Mehr dazu bei Mac Do & Co

* * * * * * * * *
Ab und zu erreichen uns Mails, in denen man sich über den Service in Restaurants beschwert. Dies ist ein Problem, das nur schwer zu beheben ist. Die Côte d'Azur ist zwar im Winter alles andere als verlassen und verwaist, aber dennoch verzeichnet die Sommersaison bei weitem mehr Touristen als der Rest des Jahres; folglich ist im Sommer natürlich auch ein höherer Personalbedarf vorhanden, der mit Saisonpersonal bewältigt wird. Da aber die Restaurants in der Regel keine Unterkünfte für Saisonarbeiter bieten können und möblierte Wohnungen zu teureren Preisen an Touristen vermietet werden, ziehen viele professionelle Kellner andere Regionen für ihre Saisonarbeit vor und die hier ansässigen Gastronomen müssen sich mit den "Laien" vor Ort begnügen - also oftmals Studenten, die sich im Sommer ein paar Euro dazuverdienen möchten. Also seien Sie nicht allzu streng.
Noch
ein Wort zu den Preisen : Wenn Sie die Restaurants in Frankreich
teuer finden, so liegt das vor allem an der hohen Mehrwertstauer von
19.6 %. Dank Europa kann aber ein EU-Land heutzutage nicht mehr
machen , was es will. Frankreich hat bereits mehrfach um die
Genehmigung gebeten, die MwSt für Restaurants auf 5.5 % senken
zu dürfen; EIN Land hat aber lange dagegen gestimmt :
DEUTSCHLAND.
Mittlerweile hat Chancelier Gérard Schröder nachgegeben und einer französischen MwSt Senkung zugestimmt, die tritt aber nicht vor 2006 in Kraft.
Und noch ein Nachtrag : Jetzt ist es die Kanzler-Angie, die sich gegen die MwSt-Senkung wehrt - das wird sich sich also noch hinziehen : Danke Deutschland !
* * * * * * * * *
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Es kann immer mal vorkommen, dass ein Koch oder gar der Besitzer wechselt und wer schlechte Qualität liefert, sollte nicht unterstützt werden. Also helfen Sie uns, andere davor zu warnen.
Aber auch wenn Sie mit unserer Beurteilung einverstanden waren, würde es uns freuen, das zu erfahren. Es dient letztendlich allen Besuchern Dieser Seite
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